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19.4.16
Wie soll ich heißen? Das aktuelle Hengstfohlen von Its Gino a.d. Forlista - hier im Alter von 11 Tagen


16.4.16
Fast vier Tage alt ist das ITS GINO-Fohlen a.d. FORLISTA auf diesem Bild.


9.10.15
FREYA (hier bei ihrem Sieg am 1. Mai in Leipzig) kämpft noch um ihren zweiten Saisonsieg. (Foto: www.galoppfoto.de)


3.10.15
FORGINO markiert Silbereiche-Sieg Nr.100 im Listen-Sprint in Köln (Foto: www.marcruehl.com).


4.9.15
Besuch in Evershorst: FORSANTI eifert ihrem Bruder nach: Starke Schulter, viel Kaliber. Im Hintergrund FORLISTA.


4.9.15
Besuch in Evershorst: FORGO steckt voller Energie


1.8.15
Ein echter Hingucker: FORGO im Gestüt Evershorst.


3.4.15
Unsere kleine Stute ist gut drauf.


3.4.15
Das Stutfohlen von SANTIAGO a.d. FORLISTA an ihrem 5. Lebenstag.


2.4.11
Der Silbereiche-Zweig der Festa-Mutterlinie


21.5.07
Über 20 Jahre war die Silbereiche-Zucht im ostwestfälischen Gestüt Rietberg beheimatet - bis in den Herbst 2010, als die Vollblutzucht in Rietberg eingestellt wurde.


21.5.07
Der Silbereiche-Zweig der Mutterlinie der PRINCESS CORVIGLIA

17. Mai 2016 - FOOTLOOSE läuft stark verbessert in starker Gesellschaft

Es waren zwar nur vier Gegner, auf die FOOTLOOSE am Dienstag nach Pfingsten (17. Mai) im Sieglosen-Rennen über 1400 m in Bremen traf, aber die hatten es "in sich": Mit BRAVEHEAR BEAR trat der Vierte des letztjährigen "Winterfavoriten" an, ADELAIDE ROSE war zweijährig bereits in Listenrennen platziert, DANISH KING Ende März Zweiter in Krefeld und die Brümmerhoferin ALABA als Tochter der 90,5 kg-Stute ARTICA besonders edel gezogen. Aber Trainer Toni Potters war auch vor diesen Gegnern nicht bange. Rennbahnmoderator Helmut Kappes erwähnte dann im Führring noch das tolle Erscheinungsbild der MAMOOL-Tochter. Am Toto war BRAVEHEART BEAR erklärter Favorit, dahinter schien alles offen, denn auch FOOTLOOSE (69:10) hatte ihre Anhänger.
Die Stute präsentierte sich sowohl im Führring als auch in der Startmaschine sehr ruhig.
Gleich nach dem Start musste sich aber Steuermann Daniele Porcu mit der Gehfreudigkeit der Mutterlinie auseinandersetzen, von der auch FOOTLOOSE eine Menge abbekommen hat: Die Stute galoppierte im ersten Bogen sehr heftig und beruhigte sich erst in der Gegenseite. Die Zielgerade steuerte FOOTLOOSE im kompakten Feld als Dritte an. Bis 300 m vor dem Ziel schien sogar ein Sieg möglich, dann zogen ADELAIDE ROSE (1.) und BRAVEHEART BEAR (2.) langsam davon und setzten sich auf 5 1/2 Längen von FOOTLOOSE und ALABA ab. Kurz vor dem Ziel sicherte sich ALABA mit einer halben Länge noch das dritte Geld vor FOOTLOOSE. Drei Längen dahinter endete DANISH KING. FOOTLOOSE verdiente 600 Euro.
Es gibt zu dieser Jahreszeit einige Sieglosenrennen, in denen die heutigen Leistung von FOOTLOOSE bereits für den Sieg gereicht hätte. Und auch die sechs Längen Abstand zur Siegerin ADELAIDE ROSE schmälern diese Auffassung nicht: Geht man davon aus, das die Sprengel-Stute bei ihren schlechteren Leistungen nur am schweren Boden gescheitert ist und auf gutem Boden wirklich ihre GAG-Marke von 77 kg kann, dann war der Auftritt von FOOTLOOSE nach der alten Regel 1 Länge = 1 Kilo heute schon 71 kg wert. Wir dürfen uns auf die nächsten Starts von FOOTLOOSE freuen.


16. Mai 2016 - Nächste Startmöglichkeiten

FOOLPROOF - 28. Mai - Baden-Baden - 1600 m - Agl. II (-12) - J: Francisco Franco Da Silva
FORGINO - 29. Mai 2016 - Baden-Baden - 1200 m - Silberne Peitsche (Gruppe III) - J: Adrie des Vries
FORGINO - 5. Juli 2016 - Hamburg-Horn - 1200 m - Hamburger Flieger-Trophy (Gruppe III) - J: ?


09. Mai 2016 - FOOLPROOFs Jahresdebut macht Appetit auf Baden-Baden

Mit einer Quote von 184:10 ging FOOLPROOF bei seinem Jahresdebut am 8. Mai in Köln an den Start. Es handelte sich um einen Agl. II (-14) über 1600 m, im Sattel saß mit Francisco Franco Da Silva einer unserer besten Leichtgewichtjockeys auf hiesigen Bahnen.
Vom Start legte sich Da Silva mit FOOLPROOF hinter den Piloten NADELWALD. In der Zielgeraden blieb FOOLPROOF immer gut dabei, auch wenn NADELWALD (2.) jeden seiner Angriffe konterte. In der Distanz "rauschte" die stark gesteigerte ANTALYA (1.) am gesamten Feld vorbei, auch der Bolte-Schützling ROCK SHANDY (3.) erwies sich als ein bisschen stärker. Und auf der Ziellinie wurde FOOLPROOF auch noch das letzte Platzgeld von LA FACELLA (4.) genommen. Es verblieb nur der unprämierte Platz 5. Trotzdem war das ein gutes Saisondebut von FOOLPROOF, denn der Abstand zur Siegerin betrug nur 1,5 Längen. Da der Ausgleicher dem MAMOOL-Sohn für diese Leistung auch noch 1 kg Nachlass im Handicap gab, darf sich der Galoppclub Niedersachsen für den nächsten Start am 28. Mai in Baden-Baden eine gute Chance ausrechnen.


05. Mai 2016 - Forgino: Ein Aufgalopp wie im letzten Jahr?

Bereits im letzten Jahr benötigte FORGINO das Jahresdebut als Aufgalopp, um in Schwung zu kommen. Damals belegte belegte er im Sprint-Cup über 1300 m in Krefeld Platz 10 von 14. In diesem Jahr wurde genau dieses Listenrennen über 1200 m am Himmelfahrtstag (5. Mai) in Dortmund ausgetragen. Toni Potters hatte eigens Bertrand Flandrin, der im letzten Jahr beim Kölner Listen-Sieg im Sattel saß, für diesen einen Start verpflichtet. FORGINO zeigte sich vor dem Start recht aufgedreht, ging aber letztendlich doch problemlos in seine Box Nr. 7. Im Gegensatz zu einigen letztjährigen Starts ging der ITS GINO-Sohn diesmal im Mittelfeld nicht gegen die Hand des Reiters. In der Zielgeraden war FORGINO dann bis 200 m in kämpfenden Pulk gut dabei, dann gab er nach und war für die Platzierung chancenlos, weshalb Jockey Flandrin als einziger Reiter sofort die Hände runtersetzte. Dadurch kam das auf dem Papier "grottenschlechte" Ergebnis "Letzter mit 10 Längen Abstand zum Vorletzten" zustande. Es gewann der Favorit SHINING EMERALD gegen MCQUEEN und FLY FIRST.
Toni Potters wird wissen, wie weit FORGINO im Training war. Wenn er nun als nächstes Rennen zum ersten Mal ein Gruppe-Rennen, die Silberne Peitsche am 29. Mai in Baden-Baden, ansteuert, dann darf man das heutige Rennen getrost als Konditionsstart abhaken.


01. Mai 2016 - Footloose: Auf dieses Debut kann man aufbauen

Auch wenn zum Schluss nur sieben Pferde an den Start kamen - das Lebensdebut am 1. Mai auf der Neuen Bult musste FOOTLOOSE in einem stark besetztem Rennen bestreiten: Drei Teilnehmer hatten nicht nur Kondition, sondern auch schon Klasse bewiesen, z.B. GUIZOT als Dritter im Preis des Winterfavoriten. ZANINI hat noch eine Derby-Nennung, scheint aber auf der Meile besser aufgehoben. Und auch SAXONE hatte 2-jährig mit Platzierungen in Hoppegarten und Bremen schon Rennvermögen angedeutet. Das Ergebnis: Diese drei belegten in dieser Reihenfolge auch die ersten drei Plätze und legten über 6 Längen zwischen sich und die vier Debutanten. Von denen hielt sich der hochgehandelte AMAREION aus dem Löwe-Stall am besten. Zwei Längen dahinter hielt FOOTLOOSE die beiden anderen Kandidaten in Schach.
FOOTLOOSE lief mit Filip Minarik unauffällig mit, hielt immer die innere Spur und wurde nicht übermäßig gefordert. Immerhin wurde sie, die fast das ganze Rennen Platz 5 belegte, auch in der Zielgeraden nicht langsamer. Ein Start zum Lernen. Filip Minarik kann sich auch die 1400 m als optimale Strecke für FOOTLOOSE vorstellen. Und Trainer Toni Potters war zufrieden. Wir freuen uns auf den nächsten "Tanz" von FOOTLOOSE ...


30. April 2016 - Lang gewartet, aber jetzt mit vollen Segeln

Selten mussten wir zu Jahresbeginn derart lange warten, bis einer unserer Zöglinge sein Jahresdebut gibt. Aber am 1. Mai ist es soweit: FOOTLOOSE, der erste vom Stall Silbereiche gezogene Nachkomme der Listensiegerin FORLISTA, gibt ihr Lebensdebut in einem allerdings stark besetzten Sieglosenrennen zur Saisoneröffnung auf der Neuen Bult. Mit einem Geldpreis wären die Züchter hochzufrieden.
Schon vier Tage später (Himmelfahrt) startet FORGINO in seine anspruchvollste Saison. Als Aufgalopp wartet ein Listenrennen in Dortmund auf ihn. Und Ende Mai könnte er dann in Baden-Baden zum ersten Mal in einem Gruppe-Rennen (Silberne Peitsche) laufen.
Auch Dauerbrenner FOOLPROOF ist bald wieder am Start: er hat eine Nennung für den 8. Mai in Köln.
Auch der vierte im Training befindliche Galopper aus der Silbereiche-Zucht, der 2-jährige FORGO, wird voraussichtlich in diesem Jahr noch an den Start kommen, aber das muss ja nicht schon im Mai oder Juni sein ...


17. April 2016 - Der 3/4-Bruder zu FORGINO ist da!

Am 12. Juni (Dienstag) brachte unsere Mutterstute FORLISTA im Gestüt Evershorst gegen 19.15 Uhr ein fuchsfarbenes Hengstfohlen zur Welt. Der kleine Hengst stammt von IT'S GINO, der in der Anpaarung mit FORLISTAs Mutters FORLEA schon für den Listensieger FORGINO verantwortlich zeichnet. Nach einer problemlosen Geburt ist das mit einem dicken Stern gezeichnete Fohlen wohlauf, allerdings bekam seine Mutter nach einem offensichtlich nicht ganz vollständigen Abgang der Nachgeburt am Donnerstag Fieber. Deshalb sind die attraktiven "Spaziergänge" auf dem Paddock des Gestütshofs vorerst ausgefallen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn Gestütsmeisterin Iris Lorberg hat inzwischen in enger Zusammenarbeit mit der betreuenden Tierärztin die Probleme von FORLISTA im Griff.
So spricht nichts dagegen, dass FORLISTA im Mai mit ihrem Fohlen ins Gestüt Harzburg reisen wird, wo ADLERFLUG zur Bedeckung für sie gebucht ist.
In Evershorst ist FORLISTAs Fohlen nach fünf Stutfohlen in Folge der erste Hengst, weshalb unter den restlichen vier Abfohlungen noch nach einem Spielgefährten für unseren kleinen Fuchs gesucht wird.


28. Februar 2016 - Sport-Welt-Stallparade bei Toni Potters

Die Sport-Welt-Stallparade ist so etwas wie der Startschuss zur grünen Saison. Die Besitzer fangen an, "mit den Hufen zu scharren", wenn sie die zumeist optimistischen Statements ihres Trainers zu ihren Pferden lesen. In der aktuellen Ausgabe ist die Stallparade bei Toni Potters zu Gast, wo sich derzeit außer der Jährlingsstute FORSANTI alle Silbereiche-Zöglinge im Training befinden.

Bereits im Hauptartikel wird der Husarenritt von Bertrand Flandrin auf FORGINO beim Listen-Sieg am 1.10.15 in Köln erwähnt. Dann heißt es weiter:

Große Ziele werden verfolgt
Mit eben diesem FORGINO hegt der Trainer für 2016 große Pläne, wenn er, der nun wahrlich nicht als Lautsprecher in der Szene gilt, davon spricht, dass er mit ihm Grupperennen auf kurzen Strecken gewinnen will. “Am liebsten den Holsten-Cup in Hamburg”, nennt er dann auch schon sein großes Ziel.

Bei den Einzelbesprechungen der Stallinsassen finden wir folgende Statements:

FORGINO (5-j.)
Bodenvorlieben: “Straße” bis fest
Distanz: 1200 bis 1400 m
Saisonziel: Gruppe-Rennen gewinnen, am liebsten Holsten-Cup, wenn der Boden hart ist.
Besonderheiten: ---

FOOLPROOF (7-j.)
Bodenvorlieben: normal
Distanz: bis 1600 m
Saisonziel: Sieg in Frankreich
Besonderheiten: Soll in Frankreich auf Dirt und gutem Boden antreten.

FOOTLOOSE (3-j.)
Bodenvorlieben: noch unbekannt
Distanz: bis 1600 m
Saisonziel: Soll den Ruf als Hoffnung unter den Dreijährigen rechtfertigen.
Besonderheit: Stammt aus der Verwandschaft von Listensieger FORGINO

FORGO (2-j.)
Macht sich sehr gut, gilt als ein Hoffnungsträger, könnte in diesem Jahr an den Start kommen,
wird als Rennpferd betrachtet.



09. Januar 2016 - Die Deckhengst-Würfel sind gefallen ...

... aber gewürfelt haben die Silbereiche-Mitglieder nicht, sondern länger überlegt und diskutiert.
Im Falle von FORLISTA stellte sich die Frage, ob sie mit einem Abfohldatum Ende April 2016 im gleichen Jahr überhaupt noch gedeckt werden soll. Wenn ja, dann sollte der Hengst nicht weit entfernt sein. So fiel die Wahl auf ADLERFLUG im Gestüt Harzburg. Nach Marktwert ist das die bislang größte Chance für FORLISTA, denn ADLERFLUG hat gerade 2015 u.a. mit ITO, IQUITOS, WUNDER, NORDIC FLIGHT, ISIDOR und SHIVAJIA eine beeindruckendes Zeugnis seiner Vererbungskraft vorgelegt. Sofern die Geburt des erwarteten ITS GINO-Fohlens Ende April problemlos über die Bühne geht, wird FORLISTA gut vorbereitet nach Harzburg reisen.
Bei FREYA stellte sich die Frage, ob mit ihr überhaupt gezüchtet werden soll. 60,5 kg GAG hauen keinen "vom Hocker", aber die Vaterschaft von AREION und die Tatsache, dass sie durch Ängstlichkeit ihre Rennkarriere vor allem am Anfang ziemlich vermasselt hat, waren die stärkeren Argumente PRO Zuchtversuch. Gesucht wurde ein preiswerter Hengst, der sich nicht ängstlich oder mit schwachem Nervenkostüm vererbt. Die Wahl fiel auf SANTIAGO im Gestüt Graditz. Die beiden SANTIAGO-Nachkommen aus der FORLISTA, FORGO und FORSANTI, präsentieren sich als bildschön, immer interessiert und dabei nicht ängstlich. So sind die Silbereiche-Mitglieder von dieser Anpaarung überzeugt. FREYA, die derzeit noch bei Hans-Herbert Blume in Thedinghausen auf ihren neuen "Job" vorbereitet wird, soll Mitte/Ende Februar nach Graditz wechseln.


25. Oktober 2015 - FORGO in Großenkneten angekommen

Am letzten Mittwoch (21. Oktober) wechselte aus der Silbereiche-Zucht der SANTIAGO-Jährling FORGO von den Evershorster Koppeln in das Trainingsquartier von Toni Potters. Der Transport nach Großenkneten verlief völlig problemlos. Der vom Exterieur her beeindruckende Fuchshengst FORGO, der auch als 2-jähriger durchgehen könnte, wird die Farben von Edith und Dr. Meike Jörgensen tragen.

In Großenkneten trifft er nun auf seine "Onkels" FOOLPROOF und FORGINO sowie auf seine Halbschwester FOOTLOOSE. Auch ein weiterer "Onkel", nämlich FOR PRO, steht immer noch im Trainingsstall, begrüßt aber nur noch Personal und Gäste und sucht als "Rentner" einen attraktiven Alterssitz ...


25. Oktober 2015 - FOOLPROOF hat es in Hannover etwas zu schwer

So eine ganz kleine Chance hatte man sich am Stall von Toni Potters noch für FOOLPROOF ausgerechnet, der heute am 25. Oktober in einem gut besetzten Ausgleich II (-16) über 1600 m antrat. Aber eben nur eine ganz kleine! FOOLPROOF hatte Norman Richter im Sattel und lief sogar durch die Grundgewichtsregelung mit 52 kg 0,5 kg gegen das Handicap. Der Boden war weich.
Der Jockey versuchte, aus der günstigen Box 2 gleich nach dem Start einen Platz im Vorderfeld zu erobern, was auch gelang. Bis in die Zielgerade lag FOOLPROOF immer in zweiter bis fünfter Position. Eingangs der Geraden hatte er jedoch innenliegend keine Chance, die etwas besseren Spuren an der Außenseite zu erobern. So kämpfte er in er Mitte der Bahn wie gewohnt munter weiter, während außen ROYAL SOLITAIRE leicht gegen den Halbblüter APOLEON gewann. Mit Abstand machten VICTORIOUS, CASSILERO und QUIXOTE in dieser Reihenfolge die Plätze 3 bis 5 unter sich aus. Wiederum 3 Längen dahinter verlor FOOLPROOF das letzte für Platz 6 ausgeschriebene Platzgeld von 200 Euro nur Kopf-Kopf gegen TOWARD GLORY und CIOCCO WONDER. Also blieb nur Platz 8.
Doch das tut einer schönen Saison keinen Abbruch, in der FOOLPROOF zwar sieglos blieb, aber immerhin 9700 Euro verdiente. Seinem Halbbruder FORGINO folgt er nun in die wohlverdiente Winterpause.


18. Oktober 2015 - FREYA chancenlos in Baden-Baden

Manchmal wünscht man sich, dass man mal so richtig danebenliegt mit seiner Einschätzung. So wie heute, als FREYA in Baden-Baden im Agl. III (-8) über 1200 m lief. Im Vorfeld hatten wir ihr keine Chancen gegeben.
Pavel Vovcenko hatte die Magdeburger Leistung indirekt dann aber entschuldigt, weil er im Sport-Welt-Interview in Bezug auf seinen Schützling POWERPLAY sagte, der Boden sei beim letzten Start (am Tag, als auch FREYA lief) weich und lehmig-klebrig gewesen. Vielleicht war dann ja heute in Iffezheim doch etwas drin! Auch hier lautete die offizielle Bodenangabe wieder "gut". Doch als später Pferde wie Dhaba, Nordico und Kalahari Soldier gut liefen, wusste man im nachhinein: der Boden war doch eher "weich".
Das Rennen ist schnell erzählt: FREYA (mit Jozef Bojko) hatte aus Box 10 im Feld der 10 Starter ihren berühmten schnellen Antritt, doch bereits im Knick der 1200 m Geraden Bahn war sie nicht mehr vorn. In der Zielgeraden fand sie in der Mitte des Geläufs keinen Halt, wurde von Bojko dann nach außen genommen und trudelte dann mit 10 Längen Abstand zum Vorletzten als Letzte über die Linie. Es gewann LEODERPROFI vor ICING IS HER NAME und MADRUGADA.
Ein weiterer Start in diesem Jahr ist nur sinnvoll, wenn der Boden wirklich "gut" ist ... vielleicht in Magdeburg am 31. Oktober.


10. Oktober 2015 - FREYA enttäuscht in Magdeburg

Es gibt zwei ungeschriebene "Bauern-Regeln" im Galopprennsport: 1. Wenn die Blätter von den Bäumen fallen, dann fällt auch die Form der Silbereiche-Pferde. 2. Wenn die Pferde mit eigenem Bezug schlecht laufen, dann sucht man erst einmal nach Entschuldigungen.
Unter dieser Prämisse wollen wir den Start von FREYA in Magdeburg am 10. Oktober betrachten: eine runde Bahn mit einer kurzen Zielgeraden, der Boden trocknet schnell ab und war auch heute nach massiven Regenfällen in der Wochenmitte gut ... na ja, vielleicht auch etwas eleastisch. FREYA startete mit dem 5 kg-Erlaubnisreiter Nicola Sechi, der mit ihr in Hamburg als Zweiter schon eine erstaunlich gute Leistung geboten hatte, gegen die Maximalzahl von 11 Gegnern. Und darunter war leider mit MISTER SPOCK ein echter "Überflieger", der die letzten drei Rennen in Folge und das Letzte mit 6 Längen Vorsprung gewonnen hatte.
Auch das "Rennbahngeflüster" ging nicht unbedingt mit FREYA, die mit 92:10 an den Start ging: nach der letzten Form in Baden-Baden augenfällig hoch.
Schon der Start aus Box 5 war nicht optimal, MISTER SPOCK aus Box 10 und ADIRA aus Box 12 ganz außen waren gleich mit FREYA auf einer Höhe und dieses Trio steuerte auch mehr oder weniger gemeinsam die Zielgerade an. Als Erste gab dann Mitte der Zielgeraden FREYA klein bei. Und man sollte von dem jungen italienischen Reiter auch nicht verlangen, dass er FREYA noch einmal so motiviert wie z.B. Jozef Bojko in Baden-Baden.
Letztendlich wurde MISTER SPOCK den Vorschlusslorbeeren souverän gerecht und gewann vor den Speedpferden TRUEMAN und NEMESIS, die ADIRA noch aus der Dreierwette verdrängten. FREYA wurde zuletzt überrannt und war im Ziel nur noch Neunte von 12.
Doch fragt man sich, warum ihr Antritt nach dem Start diesmal nicht so durchschlagend war wie z.B. in Leipzig, Hamburg oder Bad Doberan? War FREYA schon im Fellwechsel? Oder war dies ein Aufbaustart für nächsten Sonntag in Baden-Baden, wo sie mit Jozef Bojko schon als vorläufiger Starter angeben ist? Oder ist sie für 2015 schon "über den Berg"?
Momentan fehlt dem Autor dieser Zeilen die Phantasie, dass FREYA 2015 noch einmal punktet.


08. Oktober 2015 - Was bringt 2015 noch?

Mit FOOLPROOFs Platzgeld steigerten die Silbereiche-Zöglinge ihre Gewinnsumme erstmals auf über 50.000 Euro, natürlich mit FORGINOs Ausbeute als Löwenanteil. Auch 2015 wird also wieder ein Rekordjahr werden.
Für FORGINO und FOOLPROOF hat ihr Betreuer noch Starts Ende Oktober in Deauville im Blick, aber die Starts am ersten Oktober-Wochenende könnten auch schon die letzten Jahresstarts gewesen sein.
FREYA wird bestimmt noch zweimal laufen, um den zweiten Jahressieg einzufahren. Dazu sollte ihr gerade die Magdeburger Bahn besonders gut liegen.
Und vielleicht kommt es Ende Oktober auch noch zum Jahresdebut der 2-jährigen MAMOOL-Tochter FOOTLOOSE, dem ersten vom Stall Silbereiche gezogenen Nachkommen der Listen-Siegerin FORLISTA.


04. Oktober 2015 - FOOLPROOF knapp Dritter in Dresden

Das "Lied" vom hohen Favoriten im Ausgleich, der dann doch bezwungen wird, haben wir an dieser Stelle schon oft "gesungen", und dieses Mal traf es FOOLPROOF. Am 4. Oktober, einen Tag nach FORGINOs spektakulärem 100. Sieg für die Silbereiche-Zucht hätte der MAMOOL-Sohn das nächste Hundert an Siegen gleich in Angriff nehmen können, aber als er dann kurz vor dem Start in Dresden im Agl. II (-9) über 1500 m auf 26:10 heruntergewettet wurde, konnte man schon ahnen, dass er im Ziel nicht ganz vorn sein würde. Eine gute Leistung zeigte er trotzdem.
KASTELLO machte sofort nach dem Start die Pace, Daniele Porcu steuerte FOOLPROOF dahinter an die zweite Stelle, während die übrigen acht Teilnehmer zeitweilig mit einigem Abstand zu den Führenden praktisch auf die Zielgerade warteten. In Dresden hatte es tagelang nicht geregnet, trotzdem wurde der Boden mit "gut bis weich" angegeben. Das das richtig war, sah man eingangs der Zielgeraden. Als FOOLPROOF den führenden KASTELLO gerade im Griff hatte und sich ein bisschen von den Verfolgern absetzen wollte, erwischte er einen dieser weichen Abschnitte auf der Bahn, was seinen Antritt deutlich ausbremste. So begann ein langer Kampf in der Zielgeraden, den die Leichtgewichte TRICKY TIGER (1.) und AFRICAN ART (2.) mit Hals - 1 1/2 Längen vor FOOLPROOF für sich entschieden. Diesem gelang es ganz knapp, den mit 1200 Euro dotierten dritten Platz gegen STERNGOLD (Nase) und UNIVERSAL STAR (Hals) über die Linie zu retten.
Toni Potters äußerte sich zufrieden zur Leistung seines Schützlings. Schließlich sein FOOLPROOF ein ausgesprochenes Sommerpferd und heute wäre schon der 4. Oktober ...



03. Oktober 2015 - Nervenaufreibender 100. Sieg: FORGINOs Zügel reißt und trotzdem gewinnt er den Listen-Sprint in Köln

Den 100. Sieg für die Silbereiche-Zucht hat FORGINO heute "eingaloppiert" - und es war passend zum Jubiläum nicht nur der bedeutendste Sieg in all den Jahren, sondern auch ein Nervenkrimi der Extra-Klasse. Was war passiert?
Nach den beiden Münchener Listen-Rennen bestritt FORGINO heute, am Tag der Deutschen Einheit, ein ähnlich ausgeschriebenes Rennen in Köln über 1400 m. Da seine letzten beiden Reiter, Adrie de Vries und Jozef Bojko, in Hoppegarten ritten, engagierte Toni Potters den Franzosen Bertrand Flandrin, der in dieser Saison bereits mehrere Rennen - vorrangig für Lennart Hammer-Hansen - gewonnen hatte mit und mit fast 30% einen bemerkenswerten Schnitt Siege/Starts aufwies. Und Jockey Flandrin sollte heute einen ganz großen Auftritt haben ...
FORGINO trat gegen 7 Gegner an, von denen LARRA CHOPE sich in diese Klasse verirrt hatte. Der Rest waren viele "alte Bekannte" aus den Münchener Rennen: AMARILLO, FLY FIRST, MCQUEEN, ROSS, dazu die starke 3-jährige Stute SCHÜTZENPOST und aus England der Darley-Hengst RUWAIYAN. Der Boden war gut, was um diese Jahreszeit nicht selbstverständlich ist. Aus Box 7 sollte FORGINO von hinten geritten werden, wogegen er sich auf den ersten Metern wieder vehement wehrte. Nach ca. 150 m passierte es: Der Zügel riss! Danach schoss FORGINO wie eine Rakete an die Spitze des Feldes und nicht nur das, wenige Meter weiter hatte er mehr als 10 Jängen Vorsprung auf das Feld. Wie sollte Bertrand Flandrin ihn nun dirigieren, wie würde FORGINO um die Kurven kommen?
Offensichtlich erwischte der Jockey ein Stück Restzügel und half FORGINO einigermaßen um die Kurven. Die Zielgerade steuerte der ITS GINO-Sohn immer noch mit großem Vorsprung an, dann bliesen die Gegner zum Angriff und kamen immer näher. Doch mit bühnenreifer Akrobatik unterstützte Bertrand Flandrin FORGINO, der auf der langen Kölner Zielgeraden immer wieder anzog und eine halbe Länge Vorsprung vor MCQUEEN und SCHÜTZENPOST ins Ziel rettete. Dicht dabei war auch FLY FIRST, der im Finish leicht behindert wurde und deshalb ein schlechtes Rennen hatte. Der Rest war deutlich zurück.
Es war eine grandiose Leistung von Pferd und Reiter, der erste Listen-Sieg für FORGINO und der 100. Sieg für die Silbereiche-Zucht - besser hätte es kein Drehbuchautor planen können. FORGINO verdiente 14000 Euro und untermauerte eindrucksvoll seinen Platz in der deutschen Flieger-Elite.
Die Silbereiche-Züchtergemeinschaft wird heute feiern - und doch geht Alles schnell weiter: Morgen läuft FOOLPROOF in Dresden - und er ist Favorit ...


17. September 2015 - FORLISTA ist weiterhin tragend und FORGINO bekommt noch zwei Pfund

Auch über erwartete Nachrichten kann man sich freuen, wenn sie gut sind:
Heute war Herbstuntersuchung im Gestüt Evershorst. FORLISTA ist weiterhin tragend von ITS GINO. Letztes Deckdatum war der 27. Mai. Da ist ein 3/4-Geschwisterchen zu FORGINO "im Kommen".
Und FORGINO bekam für seine bravouröse Leistung in München am letzten Wochenende noch ein Kilo vom Ausgleicher drauf und steht jetzt bei 91,5 kg. Wow!


13. September 2015 - FORGINO hat sich in der deutschen Flieger-Elite etabliert

Mit viel Zuversicht im Gepäck wurde FORGINO sieben Wochen nach seinem 3. Platz ein zweites Mal nach München transportiert. Am heutigen Sonntag (13. September) stand für den ITS GINO-Sohn der Bayerische Fliegerpreis, ein weiteres Listenrennen, über 1300 m auf dem Programm. Die Vorzeichen waren gut, denn der Boden war abgetrocknet, mit Adrie de Vries hatte Trainer Toni Potters einen Spitzenjockey verpflichtet und es rückten nur sieben Pferde in die Startboxen. Diese hatten allerdings in der Mehrzahl gute Formen aufzuweisen, mit FLY FIRST und AMARILLO traten der Sieger und der Vierte des letzten Münchener Zusammentreffens an. Dazu hatte der französische "Dauergast", Trainer Henri Pantall, mit EL SUIZO wieder einen guten Dreijährigen mit Top-Form genannt. MCQUEEN konnte man sich mit etwas Phantasie auch als Gegner vorstellen, während ROCK ACADEMY und der Schweizer FILOU am Toto weniger beachtet wurden.
Aus Box 7 versuchte Adrie de Vries, FORGINO im Hintertreffen zu halten, doch wie schon beim letzten Start war der Wallach damit unzufrieden und wehrte sich gegen die Hand des Reiters. FILOU und AMARILLO machten das Tempo bis eingangs der Zielgeraden und beide hielten auch lange dagegen, als sich zeitgleich EL SUZIO und FORGINO und nur knapp dahinter auch FLY FIRST auf die Verfolgung machten. Adrie de Vries wählte für FORGINO eine innere Spur und war so darauf angewiesen, dass sich passende Lücken öffnen. Das wäre beinahe völlig daneben gegangen, doch im letzten Moment gab der Schweizer FILOU doch nach und de Vries "warf" FORGINO in eine Lücke an den Rails. Dort explodierte FORGINO förmlich und und sicherte sich die entscheidenden Vorteile gegen die außen angreifenden MCQUEEN (5.), FLY FIRST (4.) und EL SUZIO (3.). Als alle glaubten, dass FORGINO auch noch den immer noch führenden AMARILLO überrollen würde, war sein Speed zu Ende. Im Ergebnis bedeutete das Platz 2 - dotiert mit 6500 Euro - hinter AMARILLO, dem vielleicht besten deutschen Flieger der letzten Jahre.
Enttäuscht? Ein bisschen immer, wenn man knapp verliert. Aber kein Speedpferd hat immer freie Bahn. Sehen wir es mal anders: Mit dem Sieg gegen GANGOOM in Hamburg hat FORGINO hat die Eintrittskarte in die deutsche Sprinter-Elite gelöst. Mit dem dritten Platz Ende Juli in München hat er dort einen tollen Einstand geliefert. Und mit dem heutigen zweiten Platz hat er sich in dieser Elite etabliert. Vielleicht gibt es sogar noch ein oder zwei Pfund im GAG drauf.
In drei Wochen in Köln gibt es ein weiteres Listenrennen dieser Art in Köln über 1400 m. Das ist das Rennen, in dem FORGINO vor einem Jahr seinen ersten Auftritt in der Listen-Klasse hatte (Platz 7 von 9). Bei gutem Boden wäre das eine weitere gute Chance.


05. September 2015 - Erfreulicher Doppel-Dreier in Baden-Baden

Samstag, 5. September. FOOLPROOF und FREYA laufen in Baden-Baden. Zuerst FOOLPROOF mit Filip Minarik im Ausgleich II über 1600 m. Wird er wieder seine Leistung bringen? Alle wissen - er läuft am Limit. Aber auch die Wetter setzen auf ihn. Favorit ist der 3-jährige ROYAL SOLITAIRE (28:10) mit Andrasch Starke. Aber gleich dahinter FOOLPROOF (54:10). Der Boden ist gut. Und der Rennverlauf passt FOOLPROOF wieder: vorn dabei, aber nicht in der Pilotenposition. In der Zielgeraden entwickelt sich ein toller Endkampf zwischen FOOLPROOF (3.), dem auch in der Anmoderation benannten "Halbaußenseiter" CLOUD (2.), der schon einmal 81 kg im GAG konnte, und dem Österreicher URGESTEIN (248:10), der zur Überraschung aller den Sieg nach Wien entführte. Sicher: Hals - 1/2 Länge ... dann 1 1/4 Länge zu SILICON VALLEY (4.). FOOLPROOF hat zum wiederholten Male auf Deutschlands Nobelrennbahn seine Leistung gebracht - und da sollten wirklich alle zufrieden sein! Und es gab noch 1700 Euro Platzprämie.
Knapp zwei Stunden später trat FREYA innerhalb von 8 Tagen zum zweiten Mal in Baden-Baden an. Wollten da Trainer und Besitzer unsere letzte Renn-Analyse wiederlegen??? Kann FREYA Baden-Baden doch? Pavel Vovcenko erklärte vor dem Rennen in der Sport-Welt, am letzten Freitag sei FREYA am zu weichen Wochen gescheitert. Heute war der Boden besser, Startbox 5 war auch in Ordnung, doch stellten sich in der Viererwette 12 Gegner einem Sieg von FREYA (wieder mit Jozef Bojko) entgegen. Und dann begann es eine Stunde vorher doch wieder etwas zu regnen. Zum Start um 18.05 Uhr hatte Petrus die Schleusen wieder geschlossen; FREYA ging dennoch als Außenseiter (136:10) ins Rennen. Dass sie gleich nach dem Rennen wieder führte, verwunderte keinen, doch wie lange würde sie durchhalten ...? In der Zielgeraden gelang es Jozef Bojko, mit FREYA außen an die Rails zu bekommen, wo sie Anlehnung fand, doch der Sieger vom letzten Freitag, NANDOLO war schnell vorbei und erlebt derzeit als 7-jähriger Wallach seinen ersten Frühling. Dahinter waren auch HENKE, der FREYA in Hamburg bezwang, und HISTORIC OCCASION zuerst schneller, doch letzteren rang FREYA auf den letzten Metern für den dritten Platz wieder. Wow! Das war eine auch kämpferisch tolle Leistung! 1200 Euro gab es für den dritten Platz.
Umsomehr steigt die Hoffnung, dass FREYA im Oktober in zwei Rennen in Magdeburg noch etwas reißen kann, auch wenn sie dort 64 kg (er-)tragen wird bzw. muss.
5. September 2015 - ein Tag, der nicht in die Geschichte eingehen wird, an dem aber alle Silbereiche-Freunde sehr zufrieden sein können!



28. August 2015 - FREYA: Der Iffezheimer Kurs passt nicht

Es ist gerade zu jammerschade, dass es zum heutigen Start am 28. August in Baden-Baden im Ausgleich III (-6) über 1000 m für FREYA keine Alternative in den deutschen Rennausschreibungen gab. Egal, ob über 1400 m, 1200 m oder wie heute über 1000 m - der Zielpfosten scheint für FREYA in Baden-Baden immer etwas weiter entfernt zu sein als in Hamburg, Bad Doberan oder gar in Leipzig. Und dann kürt das Wettpublikum FREYA auch noch zur Favoritin (54:10) in einem offenen Rennen, die Erwartungshaltung steigt, doch an der Oos wird unsere "Reiß-aus-Lady" zum Schluss immer wieder eingefangen.
FREYA trat mit Jozef Bojko gegen 10 Gegner an. Der Boden wurde mit "gut bis weich" angegeben, schien aber kein Handicap für FREYA zu sein. Der Start war nicht optimal, da verlor FREYA ein paar Zehntel Sekunden, doch nach 100 Metern war FREYA bereits mit KOOL AND THE GANG in der Pilotenposition. Nach dem Knick zur Zielgeraden orientierten sich die beiden Kampfhähne mehr zu den Außenrails, wo der Hengst ganz außen die bessere Anlehnung hatte. FREYA hielt lange mit, aber dann begann die Story mit dem Zielpfosten: dieser war immer noch weit weg! 150 Meter vor dem Ziel wurde KOOL AND THE GANG deutlich stärker als FREYA und bekam sofort mit dem in der Mitte angreifenden NANDOLO einen neuen Gegner. Während NANDOLO(1.) KOOL AND THE GANG (2.) sicher bezwang, musste sich FREYA gegen die Angriffe der Speedpferde KEPLER (3.), CAPTAIN NOBLE (4.) und BELMONDO (5.) wehren. Halbe Länge - kurzer Kopf - Hals: Im Ziel waren alle drei an FREYA vorbei und die AREION-Stute belegte den ersten Platz außerhalb der Geldränge: Platz 6. Mit der heutigen Leistung wäre FREYA in einem vergleichbaren Rennen in Hamburg oder Bad Doberan immer im Geld gewesen, in Leipzig oder Magdeburg hätte sie vermutlich sogar gewonnen. So bleibt zu hoffen, das Pavel Vovcenko die Stute gut bei Laune - sprich: in Form - hält, denn im Oktober gibt es noch zwei passende Rennen in Sachsen-Anhalt, wo der Zielpfosten unserer Stute eingangs der Zielgraden fast schon entgegenkommt ...


14. August 2015 - FOOLPROOF bleibt in einem unpassenden Rennen unter Form

Eine Stunde nach FREYA versuchte es dann FOOLPROOF, den ersehnten 100. Sieg für die Silbereiche-Zucht unter Dach und Fach zu bringen. Aber sein Rennen stand unter keinem glücklichen Stern. Im Vorfeld konnte man sich darüber Gedanken machen, wie er in dem kleinen Feld seinen Lieblingsplatz an dritter, vierter Stelle bekommt. Musste er vielleicht sogar führen? Es kam ganz anders.
Am Toto fand der Lokalmatator APOLEON (25:10) etwas mehr Vertrauen als FOOLPROOF (27:10), der erstmals den jungen Franzosen Marc Lerner im Sattel hatte. Auf der für FOOLPROOF etwas langen Strecke von 1750 m platzierte ihn sein Jockey nach dem Start ans Ende des Feldes, während der Favorit APOLEON vorne das Tempo machte. FOOLPROOF hielt immer gut Anschluss an das kompakte Feld und versuchte dann in der Zielgeraden mit Speed vorzustoßen. Doch in Bad Doberan werden die vorderen Pferde bei gutem Boden kaum langsamer - das zeigten auch die anderen Rennen des Tages. FOOLPROOF verbesserte sich nur mühsam um zwei Plätze, der später zum Finish ansetzende MASTOSO (3.) konnte das auf innerer Spur sogar besser. Doch vorn wurden APOLEON (1.) und JULE (2.) nicht kürzer, für FOOLPROOF verblieb bei deutlichen Abständen (2 1/2 - 1 - 1 1/2 - 1/2) letztendlich nur das vierte Platzgeld von 600 Euro. Da hatte man im Vorfeld etwas mehr erwartet.
Wie FREYA wird wohl auch FOOLPROOF beim nächsten Start in Baden-Baden laufen, dann wieder über 1600 m, die ihm wie auch der Iffezheimer Kurs besser liegen. Trainer Toni Potters wird richtig mit seiner Meinung liegen, dass FOOLPROOF mit 68 kg GAG am Limit läuft.


14. August 2015 - FREYA knapp geschlagen, weil Jockey Porcu wach ist

Der heutige Start (14. August) von FREYA in Bad Doberan war von einigen Fragezeichen begleitet. Hatte FREYA die Ereignisse von Bad Harzburg, als sie ihren Jockey Nicola Sechi vor dem Start abwarf, psychisch gut weggesteckt? Kommt die AREION-Stute mit dem relativ hohen Gewicht von 62,5 kg gut zurecht? Immmerhin hatte FREYA 2014 leicht in Bad Doberan gewonnen. Von ihren sechs Gegnern konnten vier gute Form aufweisen, nur ORSELLA und ALBIZIA fielen ab. Überraschend übernahm FREYA am Toto die Favoritenrolle (23:10).
Schon im Führring wurde klar, dass es richtig war, mit Jozef Bojko wieder einen erfahrenen Jockey zu verpflichten, der sie außerdem gut kennt. FREYA zeigte sich dort und beim Aufgalopp sehr nervig, erst kurz vor dem Einrücken in die Startboxen konnte sie Bojko etwas beruhigen. Sowohl das Einrücken in die Box (1) als auch der Start klappten ausgezeichnet. FREYA übernahm sofort die Spitze und zog das Feld nach wenigen 100 Metern weit auseinander. Nur BIRTHDAY LION versuchte ihr zu folgen. In diesem Moment schien es den jungen Reiterinnen Sandra Eichenhofer auf JAZZ BAY und Tanja Rödel auf dem zweiten Favoriten EL ZAGAL etwas schwer zu fallen, das Tempo richtig zu taxieren. Nur Daniele Porcu auf AMPARO passte auf, dass der Abstand nicht zu groß wurde. Eingangs der Zielgeraden waren FREYA und BIRTHDAY LION immer noch mit deutlich vorn. BIRTHDAY LION musste nun dem hohen Tempo Tribut zollen und kam auch mit Nasenbluten aus dem Rennen. Schon 300 Meter vor dem Ziel war klar, dass nur noch AMPARO FREYA würde gefährden können, die anderen waren einfach zu weit weg. Und so geschah es: Rechtzeitig vor den Ziel ging AMPARO an FREYA vorbei und gewann mit zwei Längen, während FREYA die um Platz 3 kämpfenden EL ZAGAL, JAZZ BAY und ALBIZIA um weitere drei Längen distanzierte.
Es war eine gute Leistung von FREYA, mit der sie 1200 Euro verdiente. Leider gibt es in diesem Jahr nicht mehr viele passende Rennen, um den ersehnten zweiten Jahreserfolg unter Dach und Fach zu bringen. Beim vermutlich nächsten Start in Baden-Baden wird es jedenfalls nicht leichter werden als an der Ostsee.


28. Juli 2015 - FORGINO im GAG “geadelt” - FREYA im Plan

88,5 kg hat er bekommen. 7 Kg drauf nach dem Hamburg-Sieg. Der Ausgleicher hat es sich einfach gemacht: SHINING EMERALD (2., 95 kg) und AMARILLO (4., 92,0 kg) haben ihre hohen GAG-Marken behalten. FLY FIRST, der Sieger, mit 90 kg und FORGINO als Dritter (88,5 kg) wurden dazu gruppiert. Die Rechnung stimmt, auch wenn ich glaube, dass SHINING EMERALD nur bei weichem Boden seine 95 kg wert ist.

Für FORGINO bedeutet das, dass er auch dem Ausgleich I entwachsen ist. Nur noch Listen- und evtl. Gruppe-Rennen. Lt. Sport-Welt war Toni Potters nach dem dritten Platz eher noch enttäuscht; er hatte sich noch mehr ausgerechnet.

FREYA wird nach dem Desaster in Bad Harzburg, als sie ihren Reiter Nicola Sechi beim Aufgalopp abwarf, jetzt am 14. August in Bad Doberan laufen. Das wäre sowieso ihr nächster Start gewesen. Alles andere macht keinen Sinn!


26. Juli 2015 - FORGINO holt sich Black Type in München

Eine starke Vorstellung zeigte FORGINO am 26. Juli in der Prodomo-Trophy, einem Listen-Rennen über 1400 m am Dallmayr-Renntag in München. Dieses Rennen hatte Toni Potters im Vorjahr mit SIR OSCAR gewonnen und viel fehlte nicht an einem erneuten Großenknetener Sieg.
Mit 8 Startern war das Rennen zwar nicht quantitativ, so aber doch qualitativ stark besetzt: Die beiden Favoriten SHINING EMERALD und AMARILLO waren im GAG mit 95 bzw. 92 kg GAG notiert, außer BONDI standen alle Gegner höher im GAG als FORGINO (81,5 kg).
Während zu Hause in Großenkneten am Samstagabend Gewitter und Platzregen niedergingen, hatte sich der Regen schon Samstag früh aus München verabschiedet, das gute Geläuf bot also beste Bedingungen für FORGINO.
FORGINO, den Jozef Bojko nach seinem Hamburger Erfolg sicherlich mit viel Vertrauen ritt, erwischte einen guten Start, aber offensichtlich hatte Bojko die Order, nicht vorn zu gehen. Daran hatte aber FORGINO großes Interesse und so ging der Wallach auf den ersten 400 Metern stark gegen die Hand des Reiters und verlor in diesem Moment sicherlich die Kraft, die ihm zum Schluss zum Sieg fehlte. Letztendlich übernahm der Außenseiter BONDI dann die Führung, musste sie jedoch vor der Erreichen der Zielgeraden wieder an FORGINO abgeben, der sich auf den letzten 500 Metern zuerst ein wenig von der hochkarätigen Konkurrenz absetzte. Auf den letzten Metern wurde FORGINO etwas müde, doch man sah frühzeitig, dass er sich den 3. Platz und damit Black Type sichern würde, denn mit viel Schwung gingen nur noch FLY FIRST (1.) und der Favorit SHINING EMERALD (2.) an FORGINO vorbei, während der hocheingeschätze AMARILLO (4.) und der ebenfalls nach Vorleistungen chancenreiche Franzose KINDLY DISMISS (5.) aus der Dreierwette fielen. Sicher 1/2 - 1/2 - 1 - 1 1/2 - 1 1/2 Längen lautete der Richterspruch.
FORGINO ist nun voll und ganz in der Listenklasse angekommen, bei passenden Bedingungen ist auch ein Start in Gruppe-Rennen kein Griff nach den Sternen. Seine Gehfreudigkeit ist für den Jockey - wenn wie in München kein anderer Frontrenner mitläuft - ein kleines Problem bei der Gestaltung des Rennens, denn im letzten Jahr hatte FORGINO seine Rennen zumeist mit Speed aus dem Mitteltreffen gewonnen. Es wird spannend, wie der Ausgleicher das Rennen nun bewertet, Gemessen an SHINING EMERALD und AMARILLO wird es für FORGINO mit vollen Segeln in Richtung 90 kg gehen, der Sieger FLY FIRST, der vorher bei 82,5 kg stand, wird hier etwas bremsen. Wir tippen auf 85 bis 87 kg. Aber auch mit dieser Marke ist FORGINO nun nach GAG-Maßstab das beste vom Stall Silbereiche gezogene Rennpferd. Das Platzgeld von 3000 Euro freut Besitzerin Edith Jörgensen und nach FORLISTA ist FORGINO nun der zweite Black Type-Nachkomme seiner Mutter FORLEA.
Wir sind gespannt auf die nächsten Starts, das Management wird angesichts der Bodenvorlieben von FORGINO nicht einfach sein.


03. Juli 2015 - Hamburg-Horn - 3. Juli - 2. Akt: FORGINO - die Offenbarung

Eigentlich war FORGINO das "dunkle" Pferd im Ausgleich II (Skala - 17,5) über 1200 m in Hamburg. Bis Mitte 2014 gab es zwei schöne Siege in Altersgewichtsrennen, danach folgte der gute 4. Platz über 1500 m in Deauville. Im Anschluss - zum Jahresausklang 2014 und zum Jahresauftakt 2015 - verbuchte FORGINO hintere Plätze in zwei Listen-Rennen in Köln und Krefeld. Aber kann der ITS GINO-Sohn mit relativ hohen Gewicht einen Ausgleich II über 1200 m gewinnen ...?
Die Antwort konnte nur lauten: Wenn FORGINO bei seinem nächsten geplanten Start am 26. Juli in einem Listen-Rennen in München auch nur den Hauch einer Platzchance haben wollte, dann musste er heute in Hamburg ganz vorn dabei sein. Zumal er seinen geliebten guten Boden vorfand.
Und FORGINO erfüllte wirklich alle Erwartungen. Aus Box 9 legte er sich nach dem Start in dritter Spur neben die führenden KOOL AND THE GANG und GANGOOM. Spätestens kurz nach Erreichen der Zielgeraden auf der Hamburger Innenbahn wurde aus dem Dreikampf ein Zweikampf: FORGINO (71:10) gegen den Favoriten GANGOOM. Und spätestens 150 m vor dem Ziel war dieses Duell entschieden: FORGINO löste sich unter den wesentlich geringeren Hilfen von Jozef Bojko leicht von GANGOOM, der wiederum mit 3 Längen die restlichen acht Teilnehmer (Ditter BANANA SPLIT vor KOOL AND THE GANG) distanzierte.
Es war eine brilliante Vorstellung von FORGINO, die nun wirklich die Hoffnung nährt, dass er sich in den nächsten Rennen Black-Type holen kann. Dazu wird auch das Glück gehören, dass FORGINO gutes Geläuf vorfindet.
Der Wallach ist auf einem guten Weg, PASCO (Jahrgang 1987, GAG 81,5 kg, Gewinnsumme über 75.000 Euro) als bestes Pferd der Silbereiche-Zucht abzulösen. Dessen GAG hat er nun schon erreicht, denn der Ausgleicher gab ihm am Montag stolze 4,5 kg Aufschlag für den Sieg: auch FORGINO steht nun bei 81,5 kg!
Noch ein Wort zu Jozef Bojko: Der sympathische Jockey, der schon FORGINOs Mutter FORLEA zu ihrem wichtigsten Sieg steuerte, saß nun bei den letzten vier Siegen der Silbereiche-Zöglinge im Sattel: FOR PRO - FREYA - FREYA und FORGINO. Und die Silbereiche-Zucht steht kurz vor ihrem Jubiläums-Sieg: FORGINOs mit 7.500 Euro dotierter Sieg war die Nummer 99 in der Silbereiche-Historie!
Vielleicht der glücklichste Mensch am Freitag in Hamburg-Horn war aber Trainer Toni Potters, der seine seit mehr als einem Jahr so optimistische Einschätzung von FORGINO nun als reale Vorstellung genießen konnte und mit diesem Sieg seine starke Stallform in Baden-Baden und Hamburg krönte. Und auch Besitzerin Edith Jörgensen war nicht umsonst nach Hamburg angereist.


03. Juli 2015 - Hamburg-Horn - 3. Juli - 1. Akt: FREYA - die Wiederauferstehung

Das schlechte Laufen auf der Geraden Bahn in Hoppegarten hatte FREYA viel Kredit bei den Wettern gekostet. Doch es gab eine Menge "Indizien", die auf ein gutes Laufen im Agl. III über 1000 m hindeuteten.
Ihren eindrucksvollen Sieg in Leipzig erzielte FREYA mit umgerechnet 59 kg GAG, heute stand sie dank der Erlaubnis von Nicola Sechi aus Pisa bei 57,5 kg. Und dieser Nicola Sechi, Azubi bei Wolfgang Figge in München, hatte bei wenigen Ritten in Deutschland bisher keine schlechte Bilanz. Die 5 kg war er allemal wert. Dazu kam der abgetrocknete Boden und die günstige Startbox 1. Bereits im letzten Jahr war FREYA genau über diese Distanz auf dieser Bahn gute Zweite geworden. Und wer immer noch nicht optimistisch gestimmt war, konnte sich noch über drei Nichtstarter freuen, die das Starterfeld auf 9 Teilnehmer reduzierten. Trotzdem blieb FREYA am Toto mit 97:10 drittletzter Außenseiter.
Gleich nach dem Start übernahm FREYA die Spitze und ging gerade so schnell, dass ORPENS ART sich nur neben sie legen und nicht vorbeiziehen konnte. Eingangs der Zielgeraden zog FREYA innen auf kürzestem Weg an die Spitze, während die Gegner in voller Breite der Hamburger Außenbahn zum Angriff auf die AREION-Tochter bliesen. Relativ schnell schob sich der Belgier HENKE an FREYA vorbei. Das war noch mehr als 200 m vor dem Ziel. Wer nun gedacht hatte, FREYA verabschiedet sich nach hinten, der sah sich getäuscht: FREYA blieb an HENKE (Was für ein Name?!!) dran und hielt die übrigen Gegner unter den manchmal etwas eigenartigen Hilfen des Italieners Sechi - sie ähnelten der beidseitigen Bedienung einer Kurbel - sicher in Schach. Der Richterspruch lautete: sicher 3/4 - 1/2 - H - 3 Längen; hinter HENKE und FREYA landeten NORTHERN SUN und EMIRATI SPIRIT. 2000 Euro brutto gab es für die gute Leistung von FREYA zur "Belohnung" an ihre Besitzer.
Im Ausgleich III kommt FREYA bei gutem Boden gut zurecht. Ziel für 2015 kann es nur sein, wenigstens einen der beiden Vorjahressiege in Bad Harzburg und Bad Doberan zu wiederholen. Für Bad Harzburg hat FREYA über 1200 m (Skala -4) schon eine Nennung.


28. Juni 2015 - FOOLPROOF in Hamburg: Super-Leistung mit "kleiner Träne"

So eine "Kurzer Kopf"-Niederlage tut immer weh. Wenn dann auch noch der Rennbahnkommentator Marvin Schridde meint, FOOLPROOF hätte vielleicht gewonnen ... Hat er aber nicht. Aber ganz ehrlich: Im Vordergrund sollte doch die Freude über die "tolle" Leistung von FOOLPROOF stehen!
Im Rahmen der herausragenden Stallform von Toni Potters (am Samstag 4 Starter mit den Plätzen 1, 2, 3 und 4 und heute OCEAN TIGER als Außenseiter auf Platz 2) konnte man dem Start von FOOLPROOF am Sonntag (28. Juni) nur mit Optimismus entgegensehen. Aber es war ein starkes Feld mit zwei vielversprechenden 3-jährigen Stuten, von denen eine (ROMANCE STORY) ja schon in Baden-Baden vor FOOLPROOF vor. Und die Älteren waren auch nicht "von Pappe": TURGENJEW, BURSCHENTANZ, CULDAFF - alles Pferde, die gezielt auf die großen Meetings vorbereitet werden.
Als sich die Startboxen öffneten, ging FOOLPROOF trotzdem als dritter Favorit auf die Reise. Die Wetter zogen "ihren Hut" vor Stallform und FOOLPROOFs Rennleistung. Zum ersten Mal saß Norman Richter als Leichtgewichtsjockey im Sattel von FOOLPROOF; es ging ja auch im Agl. III über 1600 m um 7500 Euro Siegprämie. Und der Jockey sollte keine Fehler machen. Aus Box 1 war Norman Richter bemüht, ein Führpferd zu finden und trotzdem vorne mitzugehen. Alles klappte: SEEWOLF übernahm die Pilotenposition, FOOLPROOF legte sich innen dahinter, die außen in zweiter Spur laufende MAHA KUMARI wurde als potentieller Feldfüller akzeptiert. In der Zielgeraden stellte FOOLPROOF den Piloten SEEWOLF zum Kampf, MAHA KUMANI gab wie erwartet klein bei; 100 Meter vor dem Ziel hatte FOOLPROOF "den SEEWOLF" niedergerungen und strebte in Führung dem Ziel entgegen, spürte aber auch den Atem der Favoritin ROMANCE STORY im Nacken. Ihr Jockey Andrasch Starke weiß, wo das Ziel steht: Auf der Linie war FOOLPROOF um einen "kurzen Kopf" geschlagen! Eine starke Leistung von FOOLPROOF, aber hätte das Ziel nicht 10 Meter vorher stehen können ...
2800 Euro gab es für den Galoppclub Niedersachsen und immerhin kein Aufgewicht. Damit steht FOOLPROOF noch für weitere "Schlachten" in Baden-Baden und wohl einen Start davor bereit. Jetzt noch einen gut dotierten Sieg - und die Saison wäre gelungen.
Wer sich noch an das unreife Debut von FOOLPROOF vor drei Jahren in Hamburg erinnert, muss feststellen: Wie stark hat sich der MAMOOL-Sohn doch inzwischen zu einem formkonstanten Ausgleich II-Galopper entwickelt!



15. Juni 2015 - Die "Gerade Bahn" kann FREYA nicht!

Man mochte im Vorfeld frohlocken, dass bei fünf Platzgeldern nur sechs Starter im Ausgleich II-Sprint am Montag (15. Juni 2015) in Hoppegarten zusammengekommen waren. Aber das Feld hatte Klasse, nur ROSA ROT schien nach Vorformen ein leichter Gegner für FREYA, OROMO, EL ZAGAL, ACH WAS und SOL Y VIDA hatten beste Referenzen in den Vorformen.
Und dass FREYA mit runden Bahnen wie Leipzig gut zurechtkommt, war bekannt. Der heutige Start war somit eine echte Nagelprobe, ob es denn auch nur geradeaus sein darf.
Jozef Bojko erwischte aus Box 4 keinen schlechten Start, aber es ging sofort zur Sache, FREYA war über 800 m gut dabei, aber dann sendete sie als Erste Notsignale, während vor allem die vermeintliche Außenseiteron ROSA ROT immer stärker wurde. OROMO, EL ZAGAL und auch SOL Y VIDA nahmen außerdem an einem sehr spannenden Finish teil, während ACH WAS sich als Nächste nach hinten verabschiedete. Zum Schluss rang ROSA ROT ebenso sicher wie überraschend EL ZAGAL, OROMO und SOL Y Vida in dieser Reihenfolge nieder, während sich ACH WAS und FREYA das Geschehen von weiter hinten anschauten.
Richterspruch: sicher 3/4 - H - 3/4 - 3 - 4 Längen.
Auch in Anbetracht der Stärke der Gegner war FREYAs Leistung eher enttäuschend. Die Gerade Bahn in Hoppegarten liegt FREYA offensichtlich nicht. Bei einer Skala von -10 wird sie aber auch in Hamburg auf ähnliche Gegner treffen. Deshalb ist es schon eine Überlegung wert, mit einem Erlaubnisreiter in den Ausgleich III mit Skala 0 oder -4 zurückzukehren.


12. Juni 2015 - FORLISTA ist tragend nach ITS GINO!

Das ergab die Ultraschall-Untersuchung heute im Gestüt Evershorst. Letzte und einzige Bedeckung ist der 27. Mai.
Wir können also auf ein gesundes 3/4-Geschwisterchen zu FORGINO hoffen. Ein weiterer Ultraschall in 14 Tagen soll noch die Zwillingsträchtigkeit ausschließen, so etwas ist nach 16 Tagen kaum zu erkennen.


06. Juni 2015 - FORLISTA und FORSANTI wieder "daheim"

Bereits Mitte letzter Woche sind FORLISTA und ihr Stutfohlen FORSANTI wieder aus dem Union-Gestüt ins Gestüt Evershorst zurückgekehrt. Beide sind wohlauf, was dem betreuenden Team um Walter Stürze in Merten ein gutes Zeugnis ausstellt.
FORLISTA hatte in diesem Jahr Probleme, in Rosse zu kommen. Erst Ende Mai war dies der Fall, der Follikel war normal groß, weshalb große Hoffnung besteht, dass die einzige Bedeckung durch ITS GINO am 27. Mai zu einer Trächtigkeit geführt hat. Ende der kommenden Woche wird der erste Ultraschall darüber Aufschluss geben.


04. Juni 2015 - FOOLPROOF in Baden-Baden: Was wäre, wenn ...

... der MAMOOL-Sohn bei seinem Auftritt an Fronleichnam (4. Juni) im Endkampf eher freie Bahn gehabt hätte? Aber fangen wir vorn an. Mit Andreas Helfenbein erwischte FOOLPROOF in diesem Ausgleich II (-10) über 1600 m einen guten Start und war während des Rennens immer ungefähr an der vierten Position zu finden. Mit 64:10 trug FOOLPROOF durchaus viel Vertrauen. Klarer Favorit war jedoch der Bolte-Schützling VICTORIOUS, der eingangs der Zielgeraden die Spitze übernahm. FOOLPROOF blieb innen dahinter, während außen die Speedpferde ROMANCE STORY und TURGENJEW auf den Plan traten. FOOLPROOF hatte über 200 m keine Chance Mitte der Zielgeraden keine Chance sich aus der "Einkesselung" zu lösen, während ROMANCE STORY auf freier Bahn knapp mit einem Hals TURGENJEW bezwang. Ca. 100 m vor dem Ziel hatte FOOLPROOF endlich freie Bahn und "nagelte" in sehenswerter Art und Weise VICTORIOUS auf der Linie mit einem Kopf fest: Dritter Platz, 1600 Euro verdient. Diese Leistung war noch einmal eine deutliche Steigerung zum letzten Laufen in Köln (3. Platz). Ob es bei freier Bahn zum Sieg gereicht hätte? Nicht lange darüber nachdenken, Mund abwischen! Jedenfalls ist FOOLPROOF jetzt wieder in einer Top-Form - und das sollte er auch beim nächsten Start (Hamburg-Horn?) beweisen.


25. Mai 2015 - Ordentliche Vorstellung von FOOLPROOF am Pfingstmontag in Köln

Anfang August letzten Jahres gewann FOOLPROOF sein letztes Rennen: einen Ausgleich III über 1850 m in Köln mit einer GAG-Marke von 67 kg. Umgerechnet ein Kilo höher stand FOOLPROOF am heutigen Pfingstmontag auf gleicher Bahn und Distanz im Rennen, einem Ausgleich II mit sieben Startern. Auch der Boden war damals wie heute gut. Cristian Demuro saß im Sattel.
FOOLPROOF bestritt das Rennen als dritter Favorit (46:10) hinter dem 2-fachen Sieger SHADY und der Klug-Stute WADESHDA. Nach dem Start suchte Cristian Demuro für FOOLPROOF einen Platz in der Mitte des kleinen Feldes, während das zweite Pferd von Markus Klug, TURMALINA, das Tempo vorgab. Eingangs der Zielgeraden gab es wie fast immer die entscheidenden Aktionen. FOOLPROOF startete einen zuerst gut aussehenden Angriff auf die führende TURMALINA, den diese aber zu kontern wusste. Der Favorit SHADY wurde etwas später gebracht, war aber auf den letzten 200 Metern der einzige Gegner für TURMALINA und konnte diese im Ziel mit einer Nase bezwingen. Vier Längen dahinter war FOOLPROOF für den dritten Platz ungefährdet, auch wenn KEY TO FUN noch bis euf eine Länge auflief. FOOLPROOF verdiente 1200 Euro.
Das Rennen und der Vergleich zum Vorjahr belegen, dass FOOLPROOF noch etwas von der Bestform des Vorjahres entfernt ist, aber derzeit unter passenden Bedingungen schon für lukrative Platzgelder gut genug ist. Ein Sieg im Ausgleich II sollte in diesem Jahr drin sein, vielleicht reicht es mit etwas Glück auch zu mehr.


24. Mai 2015 - FREYA in Saarbrücken nur Fünfte

Die Vielzahl der Frontrenner wurde FREYA bei ihrem Auftritt am Pfingstsonntag in Saarbrücken ein bisschen zum Verhängnis: Vor der ersten Ecke schaffte es Steffi Hofer in dem sehr gut dotierten Ausgleich III über 1350 m nicht ganz, die Spitze zu erobern und wurde innenliegend folglich ziemlich "abgebügelt". Den Rest des Rennens fand sich FREYA dann weitgehend in in dritter Spur wieder. FREYA blieb zwar während des Rennens an dritter bis vierter Position in Reichweite der führenden Pferde, doch zu einem durchschlagenden Schlussangriff langte es in der Zielgeraden nicht mehr. Mit Mühe hielt FREYA den mit 250 Euro dotierten 5. Platz, während vorn KÖNIGIN SET den Favoriten BEACON HILL knapp niederrang.
Der kleine Kurs (1100 m) in Saarbrücken ist ideal für die Frontrenner, so starten viele Pferde mit dieser Vorliebe auf der Bahn. Es ist müßig, darüber nachzudenken, ob FREYA mit einem schnelleren Start gewonnen hätte. Mehr als Platz 5 wäre es aber in jedem Fall gewesen.


16. Mai 2015 - FORGINO Platz 10 im Krefelder Spint-Cup

Das hört sich trotz eines 14-köpfigen Starterfeldes zuerst einmal nicht so gut an. Nur 4 Längen zum Sieger geschlagen – das klingt schon viel besser. FORGINO kam bei seinem Jahresdebut am 16. Mai im Krefelder Listen-Rennen über 1300 m bei weitem besser in Schwung als im Vorjahr in Deauville, Jozef Bojko musste ihn weitgehend gegen seinen Willen an einer vorderen Position hindern. Damit ging gleich in der Anfangsphase viel Kraft verloren. Bojko ordnete FORGINO dann etwa an 5. bis 7. Stelle im großen Feld ein. Eingangs der Zielgeraden war FORGINO dann Fünfter, doch nun wartete man vergeblich auf seine bekannten Speed. FORGINO blieb zwar gut dabei, sein Angriff hatte aber keine Durchschlagskraft. Es gewann DARING MATCH vor der favoritisierten Französin ZYLPHA und ABENDWIND.
Es war sein erster Start im Jahr, das könnte auch seinen außergewöhnlichen Tatendrang erklären. Offiziell war der Boden in Krefeld der Boden gut, doch entgegen den Wetterberichten hatte es in Krefeld den ganzen Tag geregnet. Mindestens elastisch war der Boden demnach schon. FORGINO mag festen Boden. Und in dieser Leistungsklasse machen Kleinigkeiten den Unterschied aus.
So oder so ist das Management von Toni Potters, mit einem 77 kg-Pferd in Listen-Rennen zu gehen, ein Pokerspiel. Wenn es im Verlaufe der Saison gut geht, dann werden sich alle riesig freuen. Als Alternative in Deutschland bleiben in Deutschland nur die ganz wenigen Ausgleiche I über kurze Distanzen. Oder eben Starts in Frankreich.



03. Mai 2015 - FOOLPROOF kommt der Regen dazwischen

Letztendlich kann man beim Management eines Rennpferdes auf den Faktor "Glück" nicht verzichten. Dieser Faktor fehlte FOOLPROOF beim heutigen Start am 3. Mai in Frankfurt. Nach Regenfällen Mitte der Woche war das Geläuf eigentlich wieder schön abgetrocknet. Doch schon zu Beginn der Veranstaltung setzte neuer Regen ein - und bis zum 5. Rennen war das Geläuf dann wieder viel weicher als von FOOLPROOF gewünscht. Ein passables Rennen ist der MAMOOL-Wallach trotzdem gelaufen.
Es galt im vorhinein, den für unschlagbar gehaltenen Wöhler-Schützling POTEMKIN zu schlagen, der mit 15:10 an den Start ging. FOOLPROOF avancierte dahinter zum zweiten Favoriten mit 63:10. CASSILERO übernahm gleich nach dem Start die Spitze, FOOLPROOF legte sich unter Adrie de Vries, der ein Stunde vorher schon für Toni Potters mit MYRTILLE gewonnen hatte, dahinter. Im Schlussbogen sah man, dass auch Eddy Pedroza auf dem Favoriten POTEMKIN wachsam war und zu Beginn der Zielgeraden seine Angriff auf die beiden Führenden startete. Während CASSILERO (2.) lange dem Sieger POTEMKIN paroli bot, kam FOOLPROOF auf dem aufgeweichten Geläuf augenscheinlich nicht gut voran. MARJU PRINCE übernahm schon deutlich vor dem Ziel den dritten Platz, kurz vor der Linie schnappte SATURDAY FOOLPROOF auch noch das letzte Geld weg.
Mit dem Sonntagswetter hat FOOLPROOF einfach Pech gehabt. Aber so etwas sollte sich ja im Laufe der Saison ausgleichen ...


01. Mai 2015 - Alles passte: FREYA gewinnt in Leipzig

Eigentlich war für FREYA ein Rennen am letzten Sonntag in Krefeld eingeplant. Doch zwei Argumente fanden in der Pächtergruppe soviel Zuspruch, dass dann doch der heutige Start am Maifeiertag in Leipzig vorgezogen wurde; Leipzig ist mit seiner kurzen Zielgeraden ideal für FREYA und der Boden ist fast immer gut.
FREYA hatte die günstige Startbox 3, doch Jozef Bojko brachte überraschend 1 kg Mehrgewicht in den Sattel. Hintergrund war eine Erkältung von Bojko Anfang der Woche. Das passende Gewicht von 52 kg hätte er sich nur noch in Sauna herunterhungern können, allerdings hätte diese Maßnahme wohl seinen Kreislauf auf den Kopf gestellt. Jedoch wollte Bojko unbedingt FREYA in Leipzig reiten, Trainer und Besitzer willigten ein - und das sollte sich für alle Seiten auszahlen.
Die sechs Gegner setzten sich aus drei gestandenen älteren Agl. III-Flitzern, einer undurchsichtigen polnischen Stute und zwei interessanten Dreijährigen zusammen, von denen WOOMERA immerhin 2014 als 2-jährige die Goldene Peitsche von Bad Doberan gewonnen hatte. Vorweg gesagt: die beiden 3-jährigen enttäuschten, die Polin (Platz 4) lief überraschend gut, aber nur ein Pferd dominierte das Rennen: FREYA.
Vom Start weg übernahm FREYA die Spitze und baute auch schnell einen Vorsprung auf 4 bis 5 Längen aus. Mit diesem "Guthaben" steuerte sie auch die Zielgerade an. Auf dem guten Boden, vereinzelt sogar garniert mit Gänseblümchen, wurde FREYA kaum kürzer und siegte überlegen gegen KEPLER und den Favoriten BELMONDO, der offensichtlich auf weicheres Geläuf angewiesen ist.
2800 Euro gab es als Siegprämie für den überlegenen 3,5-Längen-Sieg. Auf dem Weg, sich doch noch als Zuchtstute zu qualifizieren, war der heutige Sieg ein Riesenschritt. Mit 63,5 bis 64 kg GAG wird sie vielleicht am 17. Mai in Hannover antreten. Das heutige Rennen hätte FREYA wohl auch mit diesem Gewicht gewonnen - weil ihr die Leipziger Bahn so liegt.


11. April 2015 - FOR PRO beendet eine großartige Rennkarriere

Bei seinem letzten Start auf der Sandbahn in Neuss am 8. Februar hatte sich FOR PRO nennenswert verletzt, was im nachhinein den schon damals als "seltsam" beschriebenen Rennverlauf erklärt. FOR PRO wurde mit Erfolg behandelt, wird aber nun nicht mehr auf der Trainingsliste von Toni Potters geführt.
Damit ist die erfolgreiche Rennkarriere des bildhübschen Fuchses im Alter von 10 Jahren zu Ende gegangen. 11 Siege - alle für das Jörgensen-Patronat - und 36 Platzierungen im Geld bei 98 Starts summieren sich zu eine Lebensgewinnsumme von 57.170 Euro. Seine bestes GAG war 65 kg. Das Besondere an dem PROTEKTOR-Sohn war, dass er diese Marke von 5- bis 9-jährig im Frühjahr/Sommer der Saison immer wieder bestätigt hat.
Sowohl für den Jörgensen-Stall (wie Edith Jörgensen kürzlich bestätigte) als auch für die Silbereiche-Zucht ist er das nach Anzahl der Siege erfolgreichste Pferd aller Zeiten.
Und noch eine Anekdote: Als FOR PRO 2- und 3-jährig noch in Österreich bei Gerard Martin im Training war, ist er am 9. September 2007 in der Wiener Freudenau auch gegen den ungarischen Spitzenflieger OVERDOSE angetreten - natürlich mit Respekt und "Abstand" ...



11. April 2015 - FORSANTI heißt die junge Stute

Das am 29. März geborene Stutfohlen von SANTIAGO a.d. FORLISTA wurde beim Direktorium in Köln auf den Namen FORSANTI eingetragen. Es ist wie meistens ganz einfach: Von der Mutter kommt das "FOR", vom Vater das "SANTI". Der ein Jahr ältere rechte Bruder FORGO hatte vom Vater das "GO" bekommen ...


03. April 2015 - Unsere kleine Stute freut sich über die ersten Sonnenstrahlen

Eine solche erste Lebenswoche hatte sie sich bestimmt nicht ausgesucht: mit Niklas, dem Orkan-Tief andauernden Regenschauern. Am heutigen Karfreitag war das Wetter wenigstens trocken und die Sonne stattete ihren Besuch auch im Gestüt Evershorst ab. So war auch unser kleines Stutfohlen von SANTIANGO a.d. FORLISTA, das allerdings im Vergleich eher zu den größeren Fohlen gehört, gut drauf.
Mitte April wird sie mit ihrer Mutter ins Union-Gestüt wechseln, wo FORLISTA in diesem Jahr von ITS GINO gedeckt werden soll.


03. April 2015 - FREYA holt sich Kondition in Bremen

Fehlende Kondition und völlig unpassender Boden waren keine optimistischen Vorzeichen für das Saisondebut von FREYA am Karfreitag in Bremen. Ein Ausgleich III (-4) über 1200 m mit 9 Startern stand auf dem Programm, Jozef Bojko saß wieder im Sattel. Aus der passenden Startbox 2 übernahm FREYA sofort die Spitze, gefolgt von PRESENCE und dem Rest des Feldes. Bis etwa 400 m vor dem Ziel hielt FREYA durch, dann ging zuerst PRESENCE vorbei und nach und nach alle anderen Gegner, wobei FREYA zum Schluss auch nicht mehr bemüht wurde. Es gewann der Favorit BELMONDO vor der Stallgefährtin SOL Y VIDA und KEPLER.
Trotz des letzten Platzes war dieser Start sinnvoll, den er verbesserte FREYAs Kondition und es fielen keine Transportkosten an. Beim nächsten Mal auf gutem Boden sieht das schon ganz anders aus.


29. März 2015 - FOOLPROOF mit gutem Saisondebut

Zum Jahresauftakt bestritt FOOLPROOF am heutigen Sonntag (29. März) einen Ausgleich II über 1500 m in Düsseldorf; Andreas Helfenbein saß im Sattel. Gegen sieben Gegner ordnete sich FOOLPROOF nach dem Start bei weichem bis schwerem Boden an 4. Stelle ein. Was Kondition in dieser Jahreszeit bedeutet, zeigte der Rennverlauf. Der in diesem Jahr bereits dreimal auf Sand gelaufene VOLANY lag immer hinter dem führenden LAYER CAKE. Eingangs der Zielgeraden wurde er von SALDARIA und FOOLPROOF überlaufen, um dann kurz vor dem Ziel die beiden Kontrahenten mit seiner “dicken” Sandbahn-Kondition wieder “einzusammeln”. 4 Längen – kurzer Kopf – 1 Länge – das war der Richterspruch hinter dem überlegenen Sieger LAYER CAKE.
Trotzdem konnte man mit dem Saisondebut von FOOLPROOF zufrieden sein, immerhin hat er mit Platz 4 noch 600 Euro verdient. Auf gutem Boden wird er beim nächsten Start sich noch viel besser präsentieren.



29. März 2015 - Das Fohlen ist da!

Heute morgen um 5.00 Uhr brachte FORLISTA ein gesundes Stutfohlen nach SANTIAGO zur Welt. Das Fohlen ist mit einem großen Stern gezeichnet und zur Zeit noch völlig schwarz, was aber recht sicher signalisiert, dass die kleine Stute mal ein Schimmel werden wird. Sie ist munter und rege und steht in puncto Größe ihrem rechten Bruder FORGO kaum nach. Der Dauerregen in Evershorst bei ihrem ersten Paddock-Aufenthalt 12 Stunden nach ihrer Geburt ermöglichte noch keine guten Fotos, das wird am Osterwochenende nachgeholt.


08. Februar 2015 - FOR PRO enttäuscht in einem seltsamen Rennen

Es gibt Rennen, die versteht man hinter nicht, auch wenn man sich den Rennfilm zehnmal angesehen hat. Ein solches Rennen bestritt FOR PRO am 8. Februar zu später Zeit um 21.00 Uhr auf der Neusser Sandbahn.
Nur sechs Starter, natürlich war DARK FIGHTER Favorit, der zuletzt schon vor FOR PRO gewesen war, aber dahinter hatte FOR PRO, der wieder Eugen Frank im Sattel hatte, deutlich die zweitbeste Form.
Das Geläuf war optisch in gutem Zusatnd, kein Regen, und die Pferde sanken auch nicht tief ins Geläuf ein. Startbox 5 war für FOR PRO nicht optimal, aber der ewige Frontrenner KEPHEUS sollte sowieso auf den ersten 1000 Metern schneller sein als FOR PRO - dachte man ...
Es kam Alles anders: KEPHEUS kam schlecht vom Start, auch FOR PRO hatte Mühe, an die Spitze kommen, denn wie im letzten Rennen wollte es AMPARO auch schnell - und das klappte auch. Sogar Speedpferd DARK FIGHTER konnte es nach 400 Metern besser als FOR PRO und legte sich an die zweite Stelle. Schon in der Gegenseite sah man, wie Eugen Frank sich auf FOR PRO mächtig ins Zeug legte, um mitzuhalten. Was war nur an diesem Tag mit dem PROTEKTOR-Sohn los?!!
In der Zielgerade gab es noch einen kurzen Kampf um den Sieg. Letztendlich stiefelten AMPARO, DARK FIGHTER, KEPHEUS und die aufkommende DONATELLA im Gänsemarsch dem Ziel mit großen Abständen entgegen. FOR PRO war völlig geschlagen, schnappte sich aber das letzte Platzgeld von 300 Euro vor dem Jahresdebutanten und Sandbahn-unerfahrenen TURNING BLADE.
FOR PROs Leistung stimmt vorne und hinten nicht. War das Geläuf doch tiefer als man es im Rennfilm beurteilen konnte? Wohl kaum. Ist FOR PRO nach den vielen Starts im Abstand von zwei Wochen jetzt über den Berg? Möglich. Hat er einfach einen schlechten Tag gehabt? Auch möglich. Trainer Potters wird es herausfinden ...


26. Januar 2015 - FOR PRO beim Wattrennen in Neuss

Ist das noch Pferderennen? Wenn man sich die Bilder der heutigen Rennen (26. Januar) auf der Neusser Sandbahn anschaute, dann sah das eher aus wie Wattrennen in Cuxhaven. Die Bahn war pfützenübersäht. Waren das die richtigen Bedingungen für FOR PRO, der in der Wettchance des Tages, einem Agl. IV (+2) über 1500 m, wieder mit Eugen Frank antrat? Oder war das Glückspiel unter freiem Himmel?
Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte ... FOR PRO eroberte aus günstiger Box 3 die Spitzenposition, kam aber nicht ganz nach innen, weil ihn AMPARO innen begleitete. AMPARO machte sich mit diesem Kraftakt das Rennen selbst kaputt, aber auch FOR PRO wird hier Kräfte verloren haben. In der Zielgeraden wartete man auf die "Räuber" - und sie kamen: zuerst konnte es DARK FIGHTER besser als FOR PRO; noch mehr Fahrt nahm jedoch CIOCCOMIA auf, die leicht mit zwei Längen gewann. Weitere zwei Längen hinter DARK FIGHTER ging TAKEDA SHINGEN noch an FOR PRO vorbei, der wiederum den vierten Platz knapp vor PASCANI verteidigte.
600 Euro waren die Belohnung für diese "Kneippsche Kur" oder für das Schlammtreter-Rennen, wie immer man es betitelt. Es fällt einem nach diesen Bildern schwer, für ein Weitermachen auf Sand für FOR PRO zu plädieren. Aber es soll ja auch Menschen geben, die sich unter solchen Bedingungen wohl fühlen.


11. Januar 2015 - FOR PRO knüpft 2015 da an, wo er 2014 aufgehört hat

Erst nachträglich wurde für den 11. Januar auf der Neusser Sandbahn ein Rennen ausgeschrieben, das identische Konditionen hatte wie jenes Rennen drei Tage vor Weihnachten, als FOR PRO einen guten 2. Platz belegt hatte. So war es auch keine Überraschung, dass FOR PRO für dieses Rennen - wieder mit Eugen Frank - eingeschrieben wurde.
Aus dem damaligen Rennen waren auch der Dritte NIGHTDANCE PRINCE und der Fünfte PAGAN WARRIOR wieder dabei. Insgesamt lief acht Pferde, von denen man keines als chancenlos einstufen konnte.
FOR PRO wurde nach der letzten Leistung Favorit (33:10) und Eugen Frank beorderte ihn aus der günstigen Box 3 gleich nach vorn. FOR PRO legte dabei ein gutes Tempo vor, während PAGAN WARRIOR und NIGHTDANCE PRINCE dahinter immer auf Tuchfühlung blieben. Auch der Rest des Feldes blieb gut dabei.
In der Zielgeraden konnte man schnell erkennen, dass PAGAN WARRIOR der ernst zu nehmende Gegner von FOR PRO war. Und der als zweiter Favorit gestartete Schwinn-Schützling ging dann auch sicher an FOR PRO vorbei, während Letztgenannter den Rest ebenso sicher in Schach hielt. "Sicher 3/4 - 3/4 - kurzer Kopf - totes Rennen" - so lautete der Richterspruch. Insgesamt waren es vom Sieger bis zum letzten Platz nur gut vier Längen. Dritter wurde OPERA MOON; FOR PRO verdiente wieder 1200 Euro.
Auch wenn es nicht nicht zum Sieg gereicht hat, darf man das Jahresdebut von FOR PRO als gelungen bezeichnen. Bereits in zwei Wochen gibt es wieder ein ähnlich ausgeschriebenes Rennen in Neuss.
So stellt sich langsam die Frage, ob FOR PRO ohne Pause auf Sand weitermacht. Denn in letzten Jahren war er auch im Frühjahr auf der Grasbahn als Frühstarter eine Bank auf Sieg. Trainer Toni Potters wird und muss genau hinschauen, ob und wieviel Substanz FOR PRO durch die Sandbahnstarts verliert.


21. Dezember 2014 - FOR PRO rundet eine tolle Saison mit einem 2. Platz ab

Unter dem Ausschluss der nicht vor Ort weilenden Öffentlichkeit gelang FOR PRO am 21. Dezember auf der Sandbahn in Neuss ein nicht unbedingt erwarteter 2. Platz. Es gab und gibt bisher keine bewegten Bilder von diesem Rennen, so dass an dieser Stelle nur festgestellt werden kann: Der Mitfavorit TAKEDA SHINGEN gewann leicht mit 3 1/2 Längen vor FOR PRO (91:10), der unter Eugen Frank seinerseits NIGHTDANCE PRINCE mit einer Länge distanzierte. Der frische Sieger PRETTY HIGHNESS und der hocheingeschätzte PAGAN WARRIOR landeten nicht weit dahinter.
Mit den heutigen Geldpreis von 1200 Euro addiert sich die Gewinnsumme der "Silbereiche-Zöglinge" nunmehr auf den neuen Saison-Rekordwert von 49.244 Euro.


18. November 2014 - FREYA: Eine gute Leistung ohne Ausbeute

Wie schon vor vier Wochen steuerte FREYA heute (18. November) wieder einen gut dotierten Ausgleich III (-6) über 1200 m an einem PMU-Renntag in Neuss an.
Trotz Herbstwetter und einigen Regenfällen in den letzten Tagen wurde der Boden morgens offiziell mit "gut" angegeben. Ohne weitere Regenfälle am Tag hieß es dann im Rennbericht plötzlich "weich" - nun gut, die Karnevalszeit hat schon begonnen, aber solche Differenzen sollte man doch von offizieller Seite vermeiden.
FREYA - wieder mit Jozef Bojko im Sattel - gab sich vor dem Start und in der Box recht gelassen. Da der Boden augenscheinlich an vielen Stellen wirklich gut war, konnte man sich sogar einige Hoffnungen machen, auch wenn die Wetter FREYA zur vorletzten Außenseiterin (149:10) erklärten.
Aus Box 5 dirigierte Jozef Bojko FREYA nach dem Start an die 3. Stelle, wobei die Stute bei den Positionskämpfen zu Beginn schon einen erheblichen Rempler einstecken musste. Der schnelle WORLDS DANGER übernahm die Pilotenrolle und führte das Feld auch dicht geschlossen in die Zielgerade. FREYA war immer gut dabei, doch es fehlte ihr der letzte Dash, um noch einmal zuzulegen. Das gelang den geschonten LEODERPROFI (1.) und TINDORETTE (2.), die zum Schluß einen nennenswerten Abstand von 1 3/4 Längen zwischen sich und das restliche Feld legen konnten. Dahinter kamen die Pferde im Pulk über die Linie. WORLDS DANGER (3.) hielt am besten durch, die Favoritin NORTHERN SUN kämpfte sich nich auf den 4. Platz, knapp dahinter eroberte sich ELSIE PARTRIDGE das letzte Platzgeld knapp vor FREYA und KASUGA DANON. Auch die anderen beiden Teilnehmer waren nicht weit zurück.
Keine drei Längen hinter dem Sieger, keine Länge hinter dem Dritten - eigentlich war das keine schlechte Leistung von FREYA, doch auf dem 6. Platz ging sie leer aus. Trotzdem macht diese Leistung Hoffnung auf die grüne Saison in 2015, denn nicht jedes Rennen ist so stark besetzt wie das heutige.
Vielleicht sieht man FREYA noch einmal mit niedrigem Gewicht auf der Neusser Sandbahn, spätestens danach wird sie in die wohlverdienter Winterpause gehen.


15. November 2014 - Viel zu weich für FOR PRO

Jockeys gehen in die Sauna, wenn sie "Kilos verlieren" wollen; Rennpferde laufen hinterher. Das ist der einzige positive Aspekt, den man dem heutigen Rennen (15. November 2014) von FOR PRO in Bremen abgewinnen kann.
In einem mit 12 Pferden gut besetzten Ausgleich III (-6) mit Viererwette über 1600 m eroberte FOR PRO unter Daniele Porcu zwar gleich nach dem Start die Spitze, doch noch in der Gegengeraden konnte es KIMBRA noch schneller. Bereits im Schlussbogen hatte FOR PRO Mühe, seinen vorderen Platz zu verteidigen. In der Zielgeraden verabschiedete sich FOR PRO schnell nach hinten und kam mit 13 Längen Abstand zum vorletzten Platz als "rote Laterne" über die Linie. Vermutlich wird er am Montag 1 kg Nachlass vom Ausgleicher bekommen.
Vermutlich war vor allem das weiche Geläuf der Grund für das heutige Abschneiden; Mitte November kann man aber auch in Erwägung ziehen, dass FOR PRO einfach "über den Berg" ist.
Ob FOR PRO jedoch auch mit 10 Jahren in 2015 Rennen bestreiten wird, ist zur Zeit noch nicht entschieden.


10. November 2014 - Auch FOOTLOOSE wird in den Jörgensen-Farben laufen

FOR PRO, noch mehr FOOLPROOF - und was die Klasse angeht, am meisten FORGINO - sie alle haben in 2014 schöne Erfolge für den Stall Jörgensen erzielt. Da FORLEA aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gedeckt wird und ihr Gnadenbrot im Gestüt Evershorst genießt, focussiert sich das Interesse jetzt auf die Nachkommen ihrer Tochter FORLISTA, immerhin als Listen-Siegerin in der Slowakei eine Black Type-Stute.
Im Oktober wurden Edith Jörgensen und der Stall Silbereiche schnell handelseinig: am 27. Oktober wechselte die MAMOOL-Tochter FOOTLOOSE a.d. FORLISTA vom Gestüt Evershorst in den Rennstall von Toni Potters nach Großenkneten und wird in den Jörgensen-Farbe ihre Rennen bestreiten. Im Oldenburger Land hofft man, dass FOOTLOOSE ein weiteres Kapitel in der Erfolgsserie der Pferde aus der Silbereiche-Zucht aufschlägt; die Silbereiche-Zucht hingegen baut auf das Potters-Team, dass es FOOTLOOSE dazu aufbaut, zum Werbeträger für die weiteren FORLISTA-Nachkommen zu werden.


31. Oktober 2014 - Weder Bahn noch Rennverlauf schmecken FOR PRO

Nach dem in Magdeburg noch ungeschlagenen ACH WAS bezog FOR PRO am Reformationstag in Magdeburg als zweiter Favorit die Box. Zu gut war die letzte Kölner Form und auch Eddy Pedroza als Reiter war ein Pluspunkt. Doch in Magdeburg war FOR PRO bei drei Starts noch nicht über einen vierten Platz hinausgekommen. Die Bahn ist zu eckig für FOR PRO, damit dieser seine Galoppade auszuspielen kann. So haben die reinen Sprinter auf der 1300 m-Distanz im Vorfeld schon einen Vorteil.
Diese theoretische Betrachtung vor dem Rennen sollte sich leider bewahrheiten. Bei gutem bis weichem Boden hatte FOR PRO aus der äußeren Box 9 zwar einen guten Start. Allerdings langte es nicht dazu, die Spitze des 12-köpfigen Feldes zu bekommen. An etwa dritter Stelle war FOR PRO nach ca. 100 Metern zu sehen. Doch an jeder Ecke verlor er etwas Boden, so dass der PROTEKTOR-Sohn nach und nach fast an das Ende des Feldes zurückfiel. In dieser hinteren Position steuerte FOR PRO auch die Zielgerade an. In diesem Moment hatten sich die spätere Siegerin ALBIZIA, ACH WAS (2.) und KOOL AN THE GANG (3.) schon etwas abgesetzt. In jungen Jahren wäre das Rennen für FOR PRO erledigt gewesen, doch wie bei den letzten STarts schon zu beobachten war, zeigt FOR PRO neuerdings Endgeschwindigkeit. Nach und nach überholte er die zurückfallenden Gegner, doch die Magdeburger Zielgerade ist viel zu kurz, um noch ganz nach vorn zu kommen. Im Ziel war er bis auf einen Hals auf den viertplatzierten CULDAFF aufgelaufen, wenige Meter später hätte er sich noch das letzte Platzgeld geschnappt. Richterspruch: Kampf Kopf - 1,5 - 2,5 - Hals - 0,5 - 0,5 - 1 Länge.
So blieb es bei Platz 5, der erste Rang, auf dem es keinen Geldpreis mehr gab. Trotzdem war es keine schlechte Leistung von FOR PRO, der sich mit seiner Bestmarke von 65 kg GAG im Handicap immer noch gut in Form zeigt. Es ist allerdings auch nicht mehr seine Jahreszeit, so dass man sich für diese Saison nicht mehr viel versprechen sollte.


21. Oktober 2014 - FREYA in Neuss mal etwas anders

Ein mit Unterstützung der PMU gut dotiertes 1200 m-Rennen auf der Grasbahn in Neuss war nach Baden-Baden die nächste Aufgabe von FREYA. Im Agl. III (-4) saß Jozef Bojko wieder im Sattel. 10 Gegner galt es zu besiegen. Das Wetter war schlecht, ein Regenschauer jagde den anderen, doch wenigstens in der Zielgeraden hatte man den Eindruck, dass der Boden wirklich nicht schlechter als "weich" (= offizielle Bodenangabe) war.
FREYA war mit einer Quote von 97:10 ein chancenreicher Außenseiter.
Aus Box 7 strebte FREYA diesmal nicht an die Spitze, Jozef Bojko hielt sie an dritter, vierter Stelle. Die Zielgerade steuerte sie in dritter Spur mit Chancen an.
Und dort kämpfte sie munter weiter, obschon sich der Außenseiter OHNE TADEL (1.) und der Mitfavorit NORTHERN SUN (2.) nach vorn verabschiedeten. Erst auf der Ziellinie bezwang EASTERN EAGLE die AREION-Tochter für den dritten Platz; Richterspruch: 1/2 - 5 Längen - kK - Hals. Der drtte Platz war so nah, aber auch Platz 4 wurde noch mit 800 Euro belohnt. Und die Favoriten ART OF RACING und NAMECHECK landeten auf den hinteren Plätzen.
Das Rennen ist schwierig zu interpretieren. Die neue Taktik, nicht vorne zu gehen, wurde mit Sicherheit im Training ausprobiert. Bei weichem Boden mag das eine Option sein, schließlich zeigt FREYA auch Kampfgeist. Die Bahn in Neuss liegt FREYA, auch auf Sand war sie dort schon Dritte. Das Geläuf scheint auch bei viel Niederschlag nicht abgrundtief zu sein. Deshalb bietet es sich fast an, am 18. November einen weiteren Versuch auf der Neusser Grasbahn über 1200 m in einem Ausgleich III (-8) zu starten.